04. August 2026

Ofengemüse mit Kichererbsen und Kräuter-Tahin

40 Min.

Ein einfaches, ausgewogenes Ofengericht mit saisonalem Gemüse, Kichererbsen und Tahin-Dressing.

Ofengemüse ist ideal für die unkomplizierte Alltagsküche. Das Gemüse kann je nach Saison ausgetauscht werden, während Kichererbsen und Tahin für eine angenehme Sättigung sorgen.

Zutaten für 2 bis 3 Portionen

  • 2 Karotten
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • 1 kleine Süßkartoffel
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 Prise Paprikapulver
  • Salz und Pfeffer

Für das Dressing:

  • 2 EL Tahin
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 bis 3 EL warmes Wasser
  • Frische Petersilie
  • 1 kleine Prise Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Gemüse waschen, in mundgerechte Stücke schneiden und auf einem Backblech verteilen.

Die Kichererbsen abspülen und ebenfalls auf das Blech geben. Alles mit Olivenöl, Thymian, Paprikapulver, Salz und Pfeffer vermengen. Etwa 25 bis 30 Minuten backen, bis das Gemüse weich und leicht gebräunt ist.

Für das Dressing Tahin, Zitronensaft und warmes Wasser glattrühren. Petersilie fein hacken und unterheben. Das Ofengemüse auf Tellern verteilen und mit dem Dressing servieren.

Aus Sicht der TCM

Durch das Backen erhält das Gemüse eine angenehm wärmende Qualität und wird leichter bekömmlich als rohe Speisen. Karotten und Süßkartoffeln stärken das Milz-Qi und unterstützen die Mitte. Kichererbsen tonisieren das Milz-Qi, nähren die Körperflüssigkeiten und werden in der TCM traditionell auch zur Unterstützung der Ausleitung von Toxinen eingesetzt. Tahin aus Sesam nährt Yin und Blut und ergänzt das Gericht mit hochwertigen Fetten. Die verschiedenen Gemüsefarben bringen die fünf Elemente auf den Teller und sorgen für eine ausgewogene, nährende Mahlzeit.

Tipp

Im Herbst passen Kürbis und Fenchel besonders gut. Im Frühling können Spargel, Kohlrabi oder frische Kräuter verwendet werden.

Kichererbsen sollten grundsätzlich vor der Zubereitung mehrere Stunden – idealerweise über Nacht – eingeweicht und anschließend ohne Salz weich gekocht werden. Das verbessert ihre Bekömmlichkeit und erleichtert die Verdauung. Bohnenkraut, Kreuzkümmel oder Fenchelsamen können zusätzlich dazu beitragen, Hülsenfrüchte besser zu vertragen.